Zwischenzeugnis und Arbeitszeugnis sind nicht gleich

Es darf zwischen einem Zwischenzeugnis und Arbeitszeugnis kein grosser Unterschied bestehen, ausser es haben sich in der Zwischenzeit relevante und negative Ereignisse ergeben, die auf die Arbeitsleistung oder dem Verhalten Auswirkungen haben. Ein Zwischenzeugnis beurteilt eine Leistung und das Verhalten, das über viele Jahre hinweg stattgefunden hat. Somit ist ein Zwischenzeugnis verbindlich. Sollte sich jedoch die relevante Leistung zwischen den Zeiträumen verschlechtert haben, dann ist dies im Arbeitszeugnis zu erwähnen. Hier ist auch klar zu unterscheiden, ob sich die Leistungen generell verschlechtert haben oder es sich um ein einmaliges Ereignis handelt. Sollte es sich nicht um ein schwerwiegendes Problem handeln wie als Bsp. Alkoholsucht oder sexuelle Belästigung, sondern nur um eine kleine Auseinandersetzung mit dem Vorgesetzten, so darf dies nicht im Arbeitszeugnis vermerkt werden.

Sollten die Verschlechterung der Leistungen belegbar sein, so kläre mit deinem Vorgesetzten ab, ob das Arbeitszeugnis wohlwollender verfasst werden kann. Sind die Verschlechterungen Ihrer Leistungen nicht nachvollziehbar und nicht belegbar, dann verlangen Sie eine Berichtigung Ihres Abschlusszeugnisses. Den vor Gericht müsste Ihr Arbeitgeber die Verschlechterung ebenfalls belegen.

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